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Samstag, 16. Februar 2013

Fastenzeit! oder: meine 6-Wochen-Challenge

Zugegeben, etwas spät aber früher hat die Zeit einfach nicht zugelassen. Es hat ja Mittwoch die Fastenzeit angefangen und nachdem ich ja letztes Jahr aufgrund meines Austauschs nicht wirklich die Gelegenheit (oder besser gesagt Möglichkeit...) hatte, in iiirgendeiner Form zu fasten, bin ich umso motivierter in diesem Frühjahr 6 Wochen auf etwas zu verzichten.
Vorletztes Jahr waren es Süßigkeiten (der Klassiker...^^) und dieses Jahr habe ich mich entschlossen 40 Tage lang auf Fleisch zu verzichten und zwar konsequent.
Ich achte generell darauf nicht allzu viel Fleisch in der Woche auf dem Einkaufszettel zu "finden" aber wirklich ohne... hab ich nie lang geschafft. Gerade was so Brotbelag angeht greife ich sehr schnell und gern eigentlich zu Geflügelaufschnitt zurück. Aber da muss eben jetzt etwas mehr Kreativität an die Sache ran.
Außerdem fände ich es gut, wenn ich innerhalb der 40 Tage zumindest 10 vegane Tage verzeichnen könnte (vorzugsweise die Tage, an denen ich selbst für mich koche, sonst wird das nichts, weil ich natürlich nicht mit Unterstützung von meiner Mutter rechnen kann...)
Hatte auch überlegt auf Kaffee zu verzichten, aber das erschien mir zu viel des Guten. Vielleicht einfach mal den Kaffee unterwegs verkneifen und lieber neue Teesorten ausprobieren.

Sinn des Ganzen ist es auch, mich mal an anderen Lebensmittel heranzutrauen und ein bisschen meinen Horizont für Sachen, die vielleicht etwas außergewöhnlich sein mögen, zu "erweitern" :D Vielleicht lernt man ja doch was völlig Neues kennen und lieben (war damals ja schon mit Seitan so :)) 
Inzwischen werde ich mich immer wieder selbst "befragen", wie es mir eigentlich geht (besser? schlechter?), wie "durchführbar" es ist, wie gut es sich in meinen Tagesablauf intergrieren lässt, welche Gedanken eigentlich dahinter stehen und natürlich ob ich bereit wäre auch über die Fastenzeit hinaus auf Fleisch etc. zu verzichten.
Da ja für Nicht-Veganer aber Vegetarier eigentlich sowohl Milchprodukte als auch Eier durchaus erlaubt sind, sehe ich in der Vegetarischen Ernährungsform absolut kein Problem. An den veganen Tagen greife ich gern auf Sojamilch und -fleisch zurück.
Das einzige was wirklich "schwer" wird, ist der Verzicht auf Fisch und Meerestiere. Wenn ich auf mich selbst höre und nur den ethischen Aspekt sehe, dann sehe ich eigentlich nicht ein keinen Fisch zu essen. Ich fühle mich einfach mehr verbunden zu den "Landgängern" und bin deswegen auch bereit ihretwegen auf Fleisch von ihnen zu verzichten. Jeder üerzeugte Veganer wird das sicher nicht verstehen, aber ich habe nicht das gleiche Mitgefühl zu diversen Bewohnern des Meeres.... in den 40 Tagen werde ich sie dennoch vom Essenszettel streichen... 

Troztdem wirft bei mir sowas immer eine Frage auf: Sollte man sich selbst dazu zwingen sich in ein "Format" (hier: Vegetarier) reinzuquetschen um es "richtig" zu machen oder sollte man lieber das leben, was zu einem passt und womit man sich am besten fühlt...? Der richtige Weg ist ja selten der einfache und bequeme aber wo hört die Anpassungsfähigkeit auf und geht in Unbehagen über...?! Hm...
Genau das gilt auch meiner Meinung nach in den folgenden 6 Wochen herraus zu finden :))   
 
Ich möchte mit diesem kleinen Roman-Post ( :D ) auch ein bisschen um Hilfe und verschiedene Meinungen bitten! Das würde mir wirklich sehr helfen :)

Fastet ihr auch? Und wenn ja, was (und warum) ? :)

 
 

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